Selbsthilfegruppe
Schlafapnoe/Atemstillstand Iserlohn e.V
Heute ist der 15.12.2017 und Sie befinden sich auf der Seite:  Schlafapnoe

 

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Was ist Schlafapnoe?

 

Wenn im Schlaf die Atmung aussetzt

 

Apnoe

Von einer Schlaf-Apnoe redet man, wenn während des Schlafs Atemaussetzer von wenigstens zehn Sekunden Länge vorkommen, während derer der Sauerstoffgehalt des Bluts zum Teil bedenklich absinkt und der Kohlendioxidgehalt steigt. Vom Schlaf-Apnoe-Syndrom ist dann die Rede, wenn es als Folge der Atemaussetzer zu Aufweckreaktionen des Körpers kommt, die von den Betroffenen nicht bewusst wahrgenommen werden, aber dazu führen, dass der Schlaf nicht erholsam ist und der Betroffene am folgenden Tag sehr müde ist. Unter Umständen nicken die Betroffenen deshalb am folgenden Tag sogar in unpassenden Situationen (z.B. beim Autofahren) kurzzeitig ein. Neben dieser Tagesschläfrigkeit gehören zum Schlaf-Apnoe-Syndrom noch weitere mögliche Folgen der nächtlichen Atem-aussetzer, z.B. Bluthochdruck, Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen, denn nach der Weckreaktion des Körpers muss das Herz stärker arbeiten, um den Körper rasch mit sauerstoffreichem Blut zu versorgen. Auf Dauer kann es ermüden und eine Herzschwäche auftreten; es kann sich auch dauerhafter Bluthochdruck entwickeln und der Herzschlag kann aus dem Takt geraten. Bei mehr als zehn Atemaussetzern mit einer Dauer von mindestens zehn Sekunden Länge pro Stunde, Tagesmüdigkeit und möglicherweise auch einer der genannten gesundheitlichen Folgen, ist das Vorliegen eines Schlaf-Apnoe-Syndroms sehr wahrscheinlich.

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Tagesmüdigkeit

Tagesmüdigkeit ist keine definierte Erkrankung, sondern ein Symptom. Das Symptom tritt als Begleitphänomen bei Erkrankungen auf, welche mit einer Störung des Schlafes einhergehen oder aber sie ist Ausdruck einer anderen allgemeinen Störung. Sie kann sich auch bei Schichtarbeitern und Berufskraftfahrern manifestieren.

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Herzbeschwerden, bis zum Infarkt

Der Herzinfarkt (Fachbegriff: Myokardinfarkt) ist ein lebensbedrohliches Ereignis, verursacht durch einen plötzlichen vollständigen Verschluss eines Herzkranz¬gefäßes. Schnelles Handeln ist beim akuten Herzinfarkt entscheidend: Denn verschließt eines der 3 großen Herzkranzgefäße (Koronararterien), wird ein Teil des Herzmuskels nicht mehr mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Gelingt es nicht, das Gefäß innerhalb weniger Stunden wieder zu eröffnen, stirbt das Muskelgewebe, das von der Blutzufuhr abgeschnitten ist, ab. Das betroffene Gewebe wird als Infarkt bezeichnet. Je größer das verschlossene Gefäß, desto größer auch der Infarkt

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Bluthochdruck

Bluthochdruck (Fachbegriff: Hypertonie) ist eine Krankheit des Herz-Kreislauf-Systems. Besonders in den Industrienationen ist ein erhöhter Blutdruck weit verbreitet. Nach Schätzungen der Deutschen Hochdruckliga leiden hierzulande rund 20 Millionen Einwohner an Bluthochdruck. Zieht man die Blutdruckwerte der über 55-Jährigen heran, ist bundesweit durchschnittlich jeder Zweite vom Hochdruck betroffen. Das Risiko für eine Hypertonie steigt mit wachsendem Lebensalter an. Doch Bluthochdruck kann bereits bei jungen Menschen auftreten. Vor allem aufgrund von Übergewicht und Bewegungsmangel nimmt die Anzahl betroffener Kinder und Jugendlicher in den letzten Jahren stetig zu.

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Schlaganfall

Bei einem Schlaganfall (medizinisch: Apoplex) handelt es sich um eine plötzlich auftretende schwere Funktionsstörung des Gehirns, die durch eine Verminderung oder vollständige Unterbrechung der Blutversorgung bestimmter Gehirnbezirke entsteht.

Ungefähr 250.000 Menschen erleiden in Deutschland jährlich einen Schlaganfall. Etwa drei Viertel der Schlaganfälle treffen dabei Menschen, die älter als 65 Jahre sind. Dennoch ist der Schlaganfall keine typische Alterskrankheit. Mit zunehmendem Alter steigt jedoch das Schlaganfallrisiko.

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Kopfschmerz am Morgen

Wer kennt das nicht: Stechen, Pochen oder ein dumpfer Druck: Kopf-schmerzen äußern sich auf vielfältige Weise - die Wissenschaft kennt mehr als 150 verschiedene Arten. Manche Menschen reagieren zum Beispiel sensibel auf Wetterumschwünge. Anhaltender Stress oder Verspannungen in Nacken und Schulter können ebenfalls Auslöser für Kopfschmerzen sein. Kopfschmerzen und Migräne können verschiedene Ursachen haben. Neben genetischen Faktoren zählen Stress, Schlafmangel, hormonelle Störungen oder muskuläre Verspannungen zu den Auslösern.

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Albträume und unruhiger Schlaf

Im nächtlichen Schlafrhythmus treten Albträume vorwiegend im REM-Schlaf auf, meist in der zweiten Nachthälfte. Die Dauer schwankt zwischen wenigen Minuten und einer halben Stunde und endet meist mit Aufschrecken, wonach man sich in der Regel sofort der Wachheit bewusst und räumliche und zeitliche Orientierung gegeben ist. Als Ursachen werden unverarbeitete Tagesgeschehen, traumatische oder traumatisierende Erlebnisse, Stress oder psychische Probleme, aber auch physische Komponenten angenommen. Häufige Albträume (mehrmals die Woche) stellen eine Belastung für den Körper dar und verringern die Erholung im Schlaf.

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Konzentrationsschwäche

Plötzlich ist ein Wort oder ein Name weg. Man steht im Keller und weiß nicht mehr, was man dort gesucht hat. Denkaufgaben können nicht mehr in der gewohnten Zeit und nicht mehr effizient gelöst werden. Wer Konzentrationsstörungen hat, bemerkt Gedächtnislücken und hat Schwierigkeiten, sich an aufgenommene Informationen zu erinnern. Es ist, als ob das Gehirn vorübergehend blockiert wäre.
Unter Konzentration versteht man die Fähigkeit, sich mit seiner gesamten Aufmerksamkeit einer bestimmten Tätigkeit, einer Person oder Sache zuzuwenden. Während dieser Zeit werden andere Dinge nur am Rande wahrgenommen. Konzentration ist eine geistige Anstrengung, die mit der Zeit nachlässt.
Ist diese Fähigkeit, sich auf eine Sache zu konzentrieren, vorübergehend eingeschränkt, so spricht man von einer Konzentrationsstörung. Nebst organischen Ursachen führen vor allem körperliche und geistige Überforderungen oder fehlende Erholungsphasen zu Konzentrationsstörungen. Sicher ist aber, dass das Hirngewebe ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden muss, damit es optimal funktioniert.

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Nachlassen geistiger Leistung

Bei Leistungsverlust durch zunehmendes Alter treten die Veränderungen in der Regel sehr schleichend auf, schreiten aber im Laufe der Jahre weiter fort, wenn nichts unternommen wird. Eine Störung oder ein Nachlassen der geistigen Leistungsfähigkeit kann aber auch bereits in jüngeren Jahren auftreten. Mentale Gesundheit hängt von verschiedenen Faktoren ab: von der Beanspruchung des Gehirns (geistig Passive bauen schneller ab als geistig Aktive), von der Nährstoffversorgung (Sauerstoff, Glukose, Mineralstoffe, usw.) und von körperlichen und seelischen Faktoren. Ursache können aber auch Krankheiten sein, wie z. B. Alzheimersche Krankheit, Morbus Parkinson oder Arteriosklerose, Schlafapnoe – aber auch verschiedene Infektionen, Stoffwechsel- oder Hormonstörungen.
Die Leistung ist eine zentrale Bedeutung für unsere Gesundheit, d.h. zum Beispiel die Funktionen unserer Blutgefäße, eine intakte Durchblutung und damit auch intakte Gehirnfunktionen (Gedächtnis, Merkfähigkeit). müssen vorhanden sein.

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Potenzstörungen

Organische Ursachen für die erektile Dysfunktion sind oftmals Zuckerkrankheit, Bluthochdruck, Operationen, Verletzungen am Schwellkörper, aber auch Folgen von langjähriger Einnahme von Suchtmitteln oder Drogen wie Rauchen oder übermäßiger Alkoholkonsum. Dabei kommt es zu Schädigungen von Blutgefäßen oder Schwellkörpern

Eine erektile Dysfunktion – Abkürzung ED, auch Erektionsstörung, Potenzstörung - im Volksmund auch Impotenz – ist eine Sexualstörung, bei der es einem Mann über einen gewissen Zeitraum hinweg in der Mehrzahl der Versuche nicht gelingt, eine für ein befriedigendes Sexualleben ausreichende Erektion des Penis zu erzielen oder beizubehalten. Organische Ursachen für die erektile Dysfunktion sind oftmals Zuckerkrankheit, Bluthochdruck, Operationen, aber auch Folgen von langjähriger Einnahme von Suchtmitteln oder Drogen wie Rauchen oder übermäßiger Alkoholkonsum und auch in einigen Fällen durch Schlafstörungen.

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Nervosität und gesteigerte Reizbarkeit

Nervosität ist eine innere Gemütsverfassung von Menschen, die sich durch Entfernung vom Ruhezustand und Verlust oder Verringerung der Gelassenheit darstellt. Kennzeichnend für diese häufig umgangssprachlich benutzte Bezeichnung ist die verbreitete und eingebürgerte weitgehend wissenschaftsgeschichtliche Hypothese einer psychophysischen Korrelation, das heißt eines Zusammenhangs zwischen Nervenfunktionen und seelischem Befinden bzw. Gemütsverfassung. Die innere „nervöse Verfassung“ kann sich nach außen sichtbar machen, durch erkennbare Unruhe wie z.B.:   schnelle Augenbewegungen, Lidflattern, unruhige Hand- und Armhaltung, Hin- und Herlaufen, veränderte, angehobene Stimmlage und schnelles, weniger kontrolliertes Sprechen, Schweißausbrüche,  Herzrasen , Zittern, sonstige Kontroll-Verringerung, Ausgelöst werden kann Nervosität durch Spannungssituationen .Nervosität kann aber auch ein Wesenszug sein, der dem Charakter eines Menschen zukommt. Umgangssprachlich wird der Nervöse auch als „Zappelphilipp“ oder „Hibbelfrosch“ benannt. Weitere umgangssprachliche Bezeichnungen sind „Nervenleiden“ als Synonym für psychische Krankheit oder „Nervenkrise“ als Synonym für eine stärkere seelische Reaktion auf ein als belastend empfundenes Erlebnis oder als Ausdruck einer subjektiv als kritisch empfundenen Lebensphase.

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Einschlafneigung bei der Autofahrt und im Beruf (= Sekundenschlaf)

Sekundenschlaf ist ein ganz banales Phänomen, nämlich ungewolltes Einnicken, das nur wenige Sekunden dauert. Ursachen dafür gibt es viele. Sekundenschlaf tritt im Straßenverkehr bei übermäßig langen und monotonen Fahrten auf. Das ist in erster Linie auf Autobahnen der Fall.

Man braucht nicht viel Fantasie dazu, sich die Monotonie vorzustellen, der ein Fahrer ausgesetzt ist. Besonders einer, der einen LKW steuert. Mit dem Personenwagen kann man mal schneller, mal langsamer fahren, man überholt – man ist in ständiger Aktion. Das hält wach. LKW-Fahrer müssen ihr Vehikel mit regelmäßigem Tempo steuern, meistens auf der rechten Spur, meistens in Kolonne mit anderen LKW-Kollegen. Und wenn ein LKW einmal auf die Überholspur wechselt, dann hupen und blinken die PKWs, weil sie sich gestört fühlen und für kurze Zeit abbremsen müssen.

Besonders gefährlich sind Nachtfahrten zwischen 2 und 5 Uhr morgens. Das hängt mit unserer inneren Uhr zusammen, mit dem Biorhythmus. In dieser Zeit ist der Körper, ob er darf oder nicht, auf Schlaf eingestellt und so steigt die Wahrscheinlichkeit, einmal kurz wegzunicken. Der Sekundenschlaf dauert beim Autofahren nur sehr kurz. Gemessen wurden Zeiträume von 0,2 bis 5 Sekunden. Von Zugführern dagegen ist bekannt, dass sie sich auch einmal bis zu 30 Sekunden verabschieden. Bei Airlinepiloten können das sogar bis zu 2 Minuten sein.

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